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Eskel und Lingar |
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Geboren wurden sie im Jahre des Herrn 1213 in Rüstringen in einem Dorf namens Farle. Im Alter von sechs Jahren verloren die Brüder beide Eltern bei einer Sturmflut am Tage des heiligen Marcellus. Gütige Mönche der Benediktinerabtei Rastede nehmen die Waisen auf, um ihr Leben dem Dienste Gottes zu weihen. Nach dem Tode des Abtes Meinrich Anno Domini 1226 verließen die Zwillinge das Konvent und schlossen sich einer Gruppe umherziehender friesischer Bauern an, die ebenfalls von der Sturmflut enteignet worden waren.
Eskel verdingt sich als Handwerker in verschiedener Art und hilft gerne wo er kann mit seinem Wissen weiter. So bleibt keiner in seiner Umgebung vollends unwissend. Lingar arbeitet als Töpfer für die Gruppe. Dank seiner im Kloster erlernten Fähigkeiten, bietet er allerlei Schriftwerk an das gemeine Volk feil. Wann immer er Zeit findet quält er die Gemeinschaft mit den zarten Klängen seiner Sackpfeifen, Flöten und sonstigem Instrumentarium. Leidgeprüft hält Eskel gelegentlich mit verschiedenem Schlagwerk dagegen. |
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